01/02.12.06 Großglockner (Pallavivinirinne)
 
 
 
Nachdem wir letzten WE so viel Spaß hatten am PizBuin gefiel mir die Idee dieses WE noch eine Tour zu machen gut. Als zuerst von der Matterhorn Nordwand die Rede war, wurde mir etwas mulmig und war schwer am grübeln ob ich überhaupt migehen sollte. Auf einmal war dann vom Großglockner die Rede. Pallavicinirinne!? Nachdem ich mich im Internet schlau gemacht hatte was das genau ist war mir wieder mulmig. Ich mag halt doch lieber die kleineren Felswände die kompakt sind und am liebsten mit ungefähr 20Grad angenehm temperiert. *gg* Ich war auf jeden Fall schwer am Grübeln ob ich mit soll. Er als mir Luci ein SMS schrieb: "Folg dem Ruf der Wildnis!" *gg* bin ich dann doch mit. Freitag morgen um 04:00 gings also los. Die Glocknerstraße war Gottseidank trotz sperre von Heiligenblut bis auf die FranzJosefshöhe gut befahrbar. So kammen wir um etwas 11:00 dort an. Von dort ging es dann zuerst mal 300HM bis auf den Gletscher die Pasterze hinunter und dann zuerst ein Stück den Gletscher nach hinten und wieder 1200HM bis aufs Glocknerbiwak hoch. Dort machten wir es und gemütlich mit feiner Pasta und zwei Flaschen Wein. :o) Nach einer kurzen Nacht brachen wir um 4:30 auf und stiegen um 5:00 in die Rinne ein. Um 8:00 Uhr waren wir am Gipfel. Blauer Himmel und keine Menschenseele außer uns. *freu* Nachdem der Wind doch recht frisch war brachen wir bald über den Normalweg zur Adleruh auf. Beim Abstieg traffen wir dann doch noch auf andere Leute die über den Normalweg aufstiegen. Auf der Adlerruh stärkten wir uns nocheinmal und stiegen dann mit ein paar links und rechts schlenkern über den Gletscher bis auf dir Pasterze ab. Die 300HM wieder hoch auf die FranzJosefshöhe waren wie erwartet relativ zäh nachdem die Beine doch schon ein paar Meter hinter sich hattten. Aber umso schöner wars danach oben in der Sonne zu sitzen und nocheinmal mit den Augen die Linie der letzten zwei Tage zu verfolgen. Danke Koni, Pio und Luki für das lässige WE.
 
 
FranzJosefshöhe mit Blick auf den Glockner
 
 
Koni vor dem Glocknerbiwak
 
 
Blick nach unten aus der Pallavicinirinne
 
 
Die letzten 60 Meter in der Rinne.
 
 
Andi bei der Arbeit
 
 
Pio, Andi,Luki am Gipfel und Koni hinter der Kammera. ;o) Vier Männer im Schnee!