09-10.02.2008 Silvretta mit Robert
 
 
Nachdem die Finger nicht ganz so wollen wie ich. Muss ich ihnen wohl etwas Ruhe gönnen. Da freut es mich natürlich um so mehr wenn Schnee liegt, gut Wetter ist und ich mit Robert in die Silvretta kann. Am SA morgen sind wir recht gemütlich um 7Uhr bei mir gestartet um mit der Bahn und Tunneltaxi auf die Bielerhöhe zu gelangen. Von dort über den gefrohrenen Silvrettasee und das Klostertal hoch auf die Schneeglocke. Abfahrt ins Klostertal und auf der anderen Talseite durch das Verhupftäli auf die Verhupfspitze. Nun war uns beiden entgültig klar das wir bei diesen Bedingungen unsere Skitour unbedingt auf einen zweiten Tag ausweiten müssen. Abfahrt bis etwas oberhalb des Vermutsee und wieder leichter aber langer Aufstieg bis zum Madlenerhaus unterhalb der Silvrettastaumauer. Dunkel! In der Gaststube haben wir überraschenderweise ein paar bekannte Gesichter getroffen. Unter anderem meinen Onkel Benno. Sie haben sich wieder einmal eine Spezialunternehmung ausgedacht. Bis DI machen sie ein paar Skitouren auf der Bielerhöhe und anschließend laufen sie gerade noch mit den Skiern heim in den Bregenzerwald. :-) Für Ortskundige dürfte klar sein was dies bedeutet. :-) Coole Aktion! Am nächsten Morgen sind wir nocheinmal über den Silvrettasee und das Klostertal bis zur Klostertalerhütte. Wir wollten einige schöne Rinne und Hänge fahren die wir am Vortag schon gesehen hatten. Also sind wir wieder ins Verhupftäli und weiter auf den Winterberg. Von dort haben wir unser erstes Projekt des Tages gefahren. Die Nordseitige Rinne. Super Steil ein paar Felsen. Weil der Schnee so Super war sind wir dann wieder bis hinunter ins Klostertal abgefahren. Wieder aufgefellt, wieder ins Verhupftäli hoch und weiter nocheinmal auf die Verhupfspitze die wir am Vortag schon einmal besuchten. Diesesmal allerdings musste die nordseitige Abfahrt dran glaube. Auch hier waren wir die ersten und konnte unsere Linien in Perfektem Schnee ziehen. *freu* Etwas aufpassen muss man schon auf dieser Seite, den der Hang wird in der Hälfte von einer Felswand durchzogen über der man rechts raus queren muss bevor man dann ganz runter fahren kann. Am Vortag haben wir noch in der Karte geschaut wie man von dort am besten weiter geht. In Natur schaut aber immer alles ein bischen anderst aus. Wir sind dann trotzdem die Richtige Rinne aufgestiegen und haben den Lobsattel auf Anhieb gefunden. Die Hänge die sich von dort Richtung Vermutsee erstrecken waren ebenfalls gewaltig. Einige dieser Rinnen und Hänge die wir hier noch gesehen haben müssen wir wohl einmal besuchen gehen. Die Schieberei den Vermuntsee hinaus und die weitere Abfahrt bis Partenen war zwar nicht mehr ganz so schön aber, solange möglich, dem Taxi und der Bahn immer noch vorzuziehen.
 
 
Auf der Schneeglocke